Interfaith Conference in Doha/Qatar

Bei der 14. Interfaith Conference am 24./25.5.2022 in Doha/Qatar waren muslimische, christliche und jüdische Teilnehmer*innen aus allen Kontinenten eingeladen. Alle waren sich einig: Begegnung face-to-face ist durch nichts zu ersetzen!

Qatar - Interfaith Conference

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HELVETIA ABRAHAMICA

ReiseBildungs- und Begegnungsreise durch die Schweiz
4.–9. September 2022

Nach entfernteren Zielen wollen wir Jüdisches, Islamisches und Religions­geschicht­liches aus dem Alten Orient nun gewis­ser­maßen vor der Haustür aufsuchen. Wir besuchen unter anderem das legendäre Zürcher Lehrhaus (jetzt: Zür­cher Institut für den interreligiösen Dialog) und das Haus der Religionen in Bern, jüdische Zufluchtsorte im Surbtal, eine außergewöhnliche Moschee und das moderne Museum für islamische Zivilisationen in La Chaux-de-Fonds, das Museum Bibel+Orient in Fribourg, die älteste Abtei Europas mit dem Grab des Heiligen Mauritius im Wallis, fahren über die Berge nach Schwyz, durch Liechtenstein und nach Hohenems im benachbarten Vorarlberg.

So kennen Sie die Schweiz noch nicht!

Wir hoffen mit dieser Reise auch Interessent*innen zu gewinnen, die an Flug- und Fernreisen nicht teilnehmen können oder möchten. Der Reisetermin wurde bewusst in die Schulferien gelegt.

Die Ausschreibung mit Programm und Reisepreis finden Sie hier: Helvetia Abrahamica 2022.
Sie wird auf Anforderung auch zugesandt. Alle Fragen gern an info@freunde-abrahams.de,
Anmeldefrist bis 15.7.2022!

Schweiz

Schwerpunkt: Homosexualität und Genderidentität in den Abrahamischen Religionen

Reihe

In diesem Sommersemester gehen wir ein wichtiges Thema in mehreren Vorträgen an. Unsere Ansätze sind:

Wie lassen sich vermeintlich eindeutige Textstellen aus der Hebräischen Bibel, dem Neuen Testament und dem Koran interpretieren? Welche Haltungen nahmen vormoderne Gesellschaften zur Homosexualität ein? Sind queere Menschen in jüdischen, christlichen und islamischen Gemeinden willkommen? Diesen Fragen widmen sich die Referenten der dreiteiligen Vortragsreihe und laden zum Gedankenaustausch ein.

Alle Vorträge in Kooperation mit der Evangelische Stadtakademie München und dem Münchner Lehrhaus der Religionen.
Ort: Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331 München und auch online via YouTube livestream.
Kosten jeweils 7,00 €
Anmeldung auf www.evstadtakademie.de

Verbietet die Bibel Homosexualität?

Vortrag von Prof. em. Dr. Martin Ebner
Dienstag, 28. Juni 2022, 19:00 Uhr

Der Vortrag von Professor Ebner widerlegte aufs Beste den Eindruck, die Bibel sei homophobisch. Seien wir gespannt auf die Folgevorträge!

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LGBT und Q – Was sagt das Judentum dazu?

Vortrag von Rabbiner Steven Langnas
Donnerstag, 7. Juli 2022, 19:00 Uhr

Aus jüdischer Sicht wurden und werden die Aussagen der Quellen zu Homosexualität und Genderidentität unterschiedlich interpretiert und gewertet. Das betrifft nicht nur die Hebräische Bibel, sondern auch den Talmud und die umfangreiche rabbinische Literatur, und es betrifft vor allem den Umgang damit heute.

Rabbiner Steven Langnas, Initiator des Lehrhauses der Religionen in München und Lehrbeauftragter an der LMU, ordnet die Zugänge ein und verhilft zu einem angemessenen Verständnis.

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Ist Liebe haram?
Sexuelle Identitäten bei Muslim*innen in Geschichte und Gegenwart

Vortrag von Dr. Ali Ghandour
Donnerstag, 14.Juli 2022, 19:00 Uhr

Homosexualität und sexuelle Identitäten im Allgemeinen sind in vielen muslimischen Gemeinschaften ein umstrittenes und tabuisiertes Thema, und das, obwohl gleichgeschlechtliche Liebe und Sexualität kein neues Phänomen sind. Historische Berichte und zahlreiche literarische Texte zeugen von einem vielschichtigen und zweideutigen Verhältnis der Muslim*innen zur Homosexualität im Laufe ihrer Geschichte. Welche Interpretationen der normativen Quellen gab es und welche werden heute vertreten? Warum gibt es einen Kontrast zwischen Vormoderne und Moderne? Mit diesen und anderen Fragen wird sich der Vortrag von Dr. Ali Ghandour befassen, um das Verhältnis der muslimischen Traditionen und Theologien zu diesem Thema zu beleuchten.

Der muslimische Theologe Ali Ghandour ist Dozent und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster.

Jeder nach seiner Façon

ReiheReligiöse Vielfalt in München

Die bayerische Landeshauptstadt ist nicht nur römisch-katholisch, lutherisch-evan­ge­lisch, sunnitisch-islamisch und orthodox-jüdisch. Wir möchten religiöse Grup­­pie­rungen besuchen, die weniger im Vordergrund stehen, um Einblicke über den Mainstream hinaus zu gewinnen. Bisher waren wir zu Gast bei: Bahái-Gemeinde (2007), Buddh. Zentrum Shambala (2008), russ.-orth. Kloster Hl. Hiob (2009), koptische Kirche St. Mina (2010), buddhistisches Kloster Wat Thai (2011), griech.-orth. Allerheiligenkirche (2012), ukrai­nisch-griechisch-katholische Ka­thedrale Maria Schutz (2012), Evangelisch reformierte Gemeinde (2013), Sikhs (2014), Ahmadiyya (2014), Mennoniten (2015), Assyrische Kirche des Ostens (2015), Quäker (2017), Universal Peace Federation (2019), Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (2021). Wir setzen die Reihe fort mit:

Jesiden in München

Samstag, 23. Juli 2022, 19:00 Uhr, Nazarethkirche

Die alte orientalische Religionsgemeinschaft der Jesiden oder Eziden (wie sich selbst bevorzugt nennen) wurde bei uns als Opfer eines schrecklichen Genozids durch die Terrorgruppe Da’esh (sog. „I.S.“) bekannt. Geflüchtete kamen auch nach München, haben aber bis heute hier keine eigenen Räumlichkeiten zur Verfügung.

Im Oktober 2021 konnte eine Gruppe der Freunde Abrahams im Norden des Irak das eindrucksvolle Hauptheiligtum Lalish (siehe Rückblick Kurdistanreise) besuchen und war, während eines Feier­tages, von der bunten Vielfalt des trubligen Lebens dort beeindruckt.

Um mehr über die Religionsgemeinschaft zu erfahren und um auch persönliche Kontakte zu knüpfen, laden wir, die Freunde Abrahams, Mitglieder der Ezidischen Gemeinde zum Kennenlernen zu einem Abendessen im „Haus der Religionen und Kulturen“ (Nazarethkirche) ein.

Bei unserem Tagesausflug nach Augsburg wollen wir das bisher einzige jesidische Bauwerk in Bayern besuchen: ein den Mausoleen im Irak nachgebildeter kleiner Spitzturm auf dem Augsburger Nordfriedhof.

Anmeldung erforderlich unter info@freunde-abrahams.de oder 089/1588 1260 (AB).

Corona 2022

Wir hoffen weiterhin, dass wir zunehmend zur Normalität zurückkehren können. Dennoch stehen leider alle Planungen noch immer unter VORBEHALT. Bitte beachten Sie gegebenenfalls zeitnah Aktualisierungen auf unserer Website oder fragen Sie telefonisch nach: 089/15881260 (AB).

Wir informieren kontinuierlich per Rundmail.

Wenn Sie die Rundmails bisher nicht erhalten, aber in den Verteiler aufgenommen werden möchten, brauchen wir nach den geltenden Datenschutzbestimmungen Ihre aktive Zustimmung, indem Sie zum Beispiel an info@freunde-abrahams.de oder an rundmail@freunde-abrahams.de folgen­den Wortlaut senden: „Ich möchte die Rundmails der Freunde Abrahams erhalten.“ Alternativ können Sie das Anmeldeformular nutzen.

Bitte melden Sie sich, wenn Sie Zusendungen wie zum Beispiel die „Abrahams Post“ lieber digital lesen und nicht mehr in Papierform erhalten möchten. In diesem Fall werden nur für Mitglieder zwingend notwendige Zusendungen per Post zugestellt (wie die Einladung zur Mitgliederversammlung).

Für Veranstaltungen anderer Träger informieren Sie sich bitte gegebenenfalls beim jeweiligen Veranstalter.

Bitte beachten Sie die jeweiligen Vorgaben zur Anmeldung.

Und bleiben Sie gesund an Leib und Seele!

Lasst euch impfen

Ein Gutes an der Pandemie-Lage: Die Religionsgemeinschaften in München haben sich zu einer gemeinsamen Kampagne auf den Bildschirmen in U-Bahnen und -Bahnhöfen entschlossen – hier ein Foto aus einer U-Bahn!

Lasst euch impfen

Haus der Kulturen und Religionen in München

Das ambitionierte Projekt eines Hauses der Kulturen und Religionen, in dem Austausch, gemeinsames Lernen und zukünftig auch kulturübergreifendes Wohnen Studierender möglich sein soll, geht in seine erste praktische Phase. Für ein Jahr wird ein Probelauf in den Räumen der Nazarethkirche in München-Bogenhausen (www.nazareth-projekt.de) aufgenommen. Eröffnungstermin war der 1. März 2021 .

Die Freunde Abrahams, Mitglied im Trägerverein Haus der Kulturen und Religionen, wünschen diesem Projekt Gelingen, Erfolg und gute Akzeptanz in Bogenhausen und München. Wir beabsichtigen, im Rahmen dieser Einrichtung auch Veranstaltungen anzubieten.

Mehr zum Projekt unter hdkrm.org!