Gott ist schön: Ausstellung

– Judentum, Christentum und Islam begegnen sich in der Kunst der Kalligraphie
Ausstellung von Shahid Alam

10. Oktober bis 5. November 2021
Karmelitersaal (ehem. Karmeliterkirche), Karmeliterstr. 1 (Ecke Promenadeplatz)

Shahid Alam, geb. 1952 in Pakistan, lebt seit 1973 in Deutschland (Aachen). Mit seiner Kunst, insbesondere der arabischen Kalligraphie, schafft er einen ästhetischen Zugang zu heiligen Schriften und wird im Rahmen der Ausstellung „Gott ist schön“ nicht nur koranische, sondern auch biblische Texte visualisieren. Er wird für die gesamte Dauer der Ausstellung vor Ort präsent sein und für Fragen der Besucher*innen zur Verfügung stehen. Im Begleitprogramm werden Lesungen, Konzerte und Kalligraphie-Workshops geplant. Lesen Sie bitte nach in der Broschüre zur Ausstellung! Hier finden Sie auch die Anmeldemodalitäten bei der Domberg-Akademie.

Gern weisen wir hin auf zwei Veranstaltungen mit unserem Kurator Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel :

Sonntag, 10. Oktober 2021, 18:00 Uhr
Vernissage mit Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel:
Der Künstler Shahid Alam – Zur interkulturellen und interreligiösen Bedeutung seines kalligraphischen Werks

Montag, 25. Oktober 2021, 19:00 Uhr
„Im Islam leben und sterben wir alle“?
Karl-Josef Kuschel liest aus seinem 2021 erschienen Buch „Goethe und der Koran“

Die Ausstellung wird veranstaltet von der Domberg-Akademie Freising, dem Fachbereich Dialog der Religionen der Erzdiözese München und Freising und Missio München, in Kooperation mit Freunde Abrahams und Münchner Forum für Islam.

Dachauer Dialoge: Max Mannheimer

Filmvorführung am Mittwoch, 10. November 2021

Achtung, Uhrzeit und Kosten konnten korrigiert werden:

Münchner Volkshochschule, Einsteinstraße 28, 18 Uhr
anschließend Gespräch mit Mitwirkenden an der Filmproduktion

Die Teilnahme ist kostenfrei im Rahmen des Programms „1700 Jahre Juden in Deutschland“

Der Schoah-Überlebende Max Mannheimer (1920 – 2016) und Sr. Elija Boßler vom Kloster Karmel Heilig Blut wurden im Umfeld der KZ-Gedenkstätte Dachau zu Freunden. Die Filmemacher Marina Maisel und Michael Bernstein sehen in dieser Beziehung zwischen „Jude und Nonne“ eine wichtige Botschaft, die sie dokumen­tieren und weitergeben wollen. Entstanden ist daraus der Film „Dachauer Dialoge“, der einen einmaligen jüdisch-christlichen Dialog doku­mentiert, der uns mitnimmt in eine intensive Auseinandersetzung mit aktuellen, universellen, aber auch ganz persönlichen Fragen.

„… wer da zuhört, weint bittere Tränen über die Vergangenheit und lernt mit der Seele für das Miteinander von Menschen und Religionen.“, so die Regionalbischöfin von München, Susanne Breit-Keßler.

Anmeldung unbedingt erforderlich über die MVHS: www.mvhs.de, Tel. 089/48006-0. Bitte nicht anmelden bei den Freunden Abrahams!

Wie lebte es sich in Ur im 19. Jahrhundert vor Christus?

Neue Erkenntnisse aus den Ausgrabungen in Südirak

Vortrag von Prof. Dr. Adelheid Otto, LMU

Donnerstag, 18. November 2021, 19:00 Uhr
Haus der Kulturinstitute, Großer Hörsaal, Katharina-von-Bora-Str. 10

Teilnahmegebühr: 7 €

Die Stadt „Ur der Chaldäer“ gilt nach biblischer Tradition als ein Heimatort Abrahams. Für Papst Franziskus war das im März 2021 Anlass für ein interreligiöses Treffen am Rande der Ruinen, mit dem rekonstruierten Tempelturm (Zikkurat) wie ein Wahrzeichen im Hintergrund (siehe dazu den Beitrag Seite 21 und folgende).

Nicht die Gestalt aus den heiligen Schriften, sondern Fragestellungen von wissen­schaftlicher Natur sind es, denen Prof. Dr. Adelheid Otto vom Institut für Vorder­asiatische Archäologie der LMU in zwei Grabungskampagnen der letzten Jahre in Ur nachgegangen ist. Sie betreffen das Leben der Bevölkerung in der altbabylo­nischen Metropole, die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse und den Alltag der Bewohner. Sie berichtet uns davon und von den Umständen archäologischer Arbeit heute im Irak.

Da wir Corona-bedingte Einschränkungen nicht ausschließen können, empfiehlt sich Anmeldung über info@freunde-abrahams.de oder 089/1588 1260 (AB).

Papstreise in den Irak

Von unseren Medien wenig beachtet, aber ein großer Schritt in eine interreligiöse Zusammenarbeit: Die unerwartete Reise des Papstes Franziskus in den Irak. Professor Stefan J. Wimmer hat sie genau verfolgt und im Sinne abrahamischen Dialogs ausgewertet. Lesen Sie hier seinen Artikel und sehen Sie Fotos von dieser bemerkenswerten Reise sowie Predigt- und Gebetstexte des Papstes: Auf Abrahams Spuren

Haus der Kulturen und Religionen in München

Das ambitionierte Projekt eines Hauses der Kulturen und Religionen, in dem Austausch, gemeinsames Lernen und zukünftig auch kulturübergreifendes Wohnen Studierender möglich sein soll, geht in seine erste praktische Phase. Für ein Jahr wird ein Probelauf in den Räumen der Nazarethkirche in München-Bogenhausen (www.nazareth-projekt.de) aufgenommen. Eröffnungstermin war der 1. März 2021 .

Die Freunde Abrahams, Mitglied im Trägerverein Haus der Kulturen und Religionen, wünschen diesem Projekt Gelingen, Erfolg und gute Akzeptanz in Bogenhausen und München. Wir beabsichtigen, im Rahmen dieser Einrichtung auch Veranstaltungen anzubieten.

Mehr zum Projekt unter hdkrm.org!

20 Jahre Blätter Abrahams

Die Gesellschaft der Freunde Abrahams wird 20, und ebenso gibt es nun 20 Ausgaben der Blätter Abrahams. Sie sind als gedrucktes Heft zu beziehen über unsere Geschäftsstelle, können aber – und das ist neu – auch artikelweise als pdf abgerufen werden. Alles dazu finden Sie auf der Seite Blätter Abrahams.

Corona 2021/22

Wir hoffen weiterhin, dass wir zunehmend zur Normalität zurückkehren können. Dennoch stehen leider alle Planungen noch immer unter VORBEHALT. Bitte beachten Sie gegebenenfalls zeitnah Aktualisierungen auf unserer Website oder fragen Sie telefonisch nach: 089/15881260 (AB).

Wir informieren kontinuierlich per Rundmail.

Wenn Sie die Rundmails bisher nicht erhalten, aber in den Verteiler aufgenommen werden möchten, brauchen wir nach den geltenden Datenschutzbestimmungen Ihre aktive Zustimmung, indem Sie zum Beispiel an info@freunde-abrahams.de oder an rundmail@freunde-abrahams.de folgen­den Wortlaut senden: „Ich möchte die Rundmails der Freunde Abrahams erhalten.“ Alternativ können Sie das Anmeldeformular nutzen.

Gleichzeitig möchten wir unseren Mitgliedern weiterhin anbieten, zumindest die wichtigsten laufenden Rundmails auch per Papierpost zu verschicken. Wenn Sie das in Anspruch nehmen möchten, melden Sie sich bitte! Wir bitten um Verständnis, dass wir dieses Angebot speziell an Mitglieder richten, die darauf angewiesen sind. Bitte melden Sie sich auch, wenn Sie umgekehrt möglichst viele Zusendungen (wie zum Beispiel auch die „Abrahams Post“) lieber digital lesen und nicht mehr in Papierform erhalten möchten. In diesem Fall werden Ihnen nur zwingend notwendige oder erbetene Zusendungen per Post zugestellt (wie die Einladung zur Mitgliederversammlung).

Für Veranstaltungen anderer Träger informieren Sie sich bitte gegebenenfalls beim jeweiligen Veranstalter.

Bitte beachten Sie die jeweiligen Vorgaben zur Anmeldung.

Und bleiben Sie gesund an Leib und Seele!