Tagesausflug nach und zu Hause

TagesfahrtSonntag, 7. Juli 2019, 10.00 bis ca. 16.00 Uhr

Nachdem unsere Tagesausflüge nach Niederbayern und in die Oberpfalz, nach Franken und Schwaben sowie nach Salzburg geführt haben, bleiben wir dieses Jahr sozusagen zuhause – und wollen doch (für viele) terra incognita entdecken! Drei Stationen werden wir verbinden:

EisenkapelleIn freiem Gelände nahe dem Langwieder und Luß-See hat der Münchner Künstler Sebastian Weiss aus Schrottteilen eine Eisenkapelle geschmiedet. Im Münchner Westen ist sie längst eine Sehenswürdig­keit und ein beliebtes Ausflugs­ziel, darü­ber hinaus aber kaum bekannt. Sie ahmt die Architektur einer christlichen Kirche nach, integriert aber auch Symbo­le ande­rer Religionen, wie z. B. Halb­mond, Menora und eine Buddhafigur. Das inof­fiziell als „Tipi-Platz“ bekannte Gelände hat darüber hinaus einen richtigen buddhi­stischen Stupa zu bieten, natürlich Tipis und diverse weitere Überraschun­gen (Foto: Eisenkapelle; SJW).

Nach einer Mittagspause in der Gast­stätte Schießstätte an der Würm be­su­chen wir das nahe gelegene Atelier von Nikos W. Dettmer, dem Präsidenten der „Münchener Künstler­genossen­schaft kgl. priv. 1868“. Der Künstler zeigt uns in seinem Anwesen einige seiner Werke, zu denen unter vielen anderen auch die Medaille gehört, die 2018 als Manfred-Görg-Preis verlie­hen wurde, sowie die darauf abgebildete Skulptur „Das Gespräch“.

 

Zum Abschluss ist ein Besuch in der Karl-Gayer-Straße 14 vorgesehen – eine Adresse, die auf allen Veröffentlichungen der Freunde Abrahams steht: Die Ver­eins­adresse ist zugleich das Zuhause unse­res 1. Vorsitzenden. Er und seine Kinder laden uns zu einem kleinen Umtrunk ein.

Teilnahmekosten: 10 € (vor Ort zu entrichten)

Treffpunkt: S-Bahnhof Allach, Ausgang Ostseite(!), Krauss-Maffei-Straße, 10.00 Uhr (die S2 Richtung Petershausen fährt ab Ostbahnhof 9.21, Marienplatz 9.26, Haupt­bahnhof 9.30, Laim 9.37. Ankunft Allach: 9.44).

Wir halten uns überwiegend im Freien auf. Die Entfernungen zwischen den Stationen können teilweise zu Fuß zurückgelegt werden, wir bieten aber Fahr­gelegenheiten in Kleinbus und Privatautos an. Wenn Sie mit dem eigenen Pkw kommen, geben Sie bitte Bescheid, wir bilden Fahrgemeinschaften. Wenn Sie eine Mitfahrgelegenheit benöti­gen, teilen Sie uns das bitte bei der Anmeldung bereits mit.

Anmeldung unbedingt erforderlich via info@freunde-abrahams.de oder Anruf­beant­worter (089/1588 1260). Bei sehr schlechtem Wetter findet der Ausflug nicht statt! Bitte hinterlassen Sie bei Ihrer Anmeldung eine Tele­fon­­nummer oder Mailadresse, über die wir Sie ggf. am Vortag über die Absage informieren können!

Für Rück­fragen Ihrerseits wenden Sie sich kurzfristig bitte an Prof. Wimmer unter 0177/2098325.

„Jeder nach seiner Façon“ – religiöse Vielfalt in München

ReiheDie bayerische Landeshauptstadt ist nicht nur römisch-katholisch, lutherisch-evan­gelisch, sunnitisch-islamisch und orthodox-jüdisch. Wir möchten religiöse Grup­pierungen besuchen, die weniger im Vordergrund stehen, um Einblicke über den Mainstream hinaus zu gewinnen. Bisher waren wir zu Gast bei: Bahái-Gemeinde (2007), Buddhistisches Zentrum Shambala (2008), russ.-orth. Kloster Hl. Hiob (2009), koptische Kirche St. Mina (2010), buddhistisches Kloster Wat Thai (2011), griechisch-orth. Allerheiligenkirche (2012), ukrai­nisch-griechisch-katholische Ka­thedrale Maria Schutz (2012), Evangelisch reformierte Gemeinde (2013), Sikhs (2014), Ahmadiyya (2014), Mennoniten (2015), Assyrische Kirche des Ostens (2015), Quäker (2017). Wir setzen die Reihe fort mit:

Universal Peace Federation
und Familienföderation für Weltfrieden und Vereinigung

Sonntag, 5. Mai 2019, 10.30 – ca. 12.30 Uhr
Gemeindezentrum UPF/FFWV
Bodenseestr. 19, Pasing

Als Schwesterorganisationen verstehen sich die „Familienföderation für Weltfrieden und Vereinigung“ und die „Universal Peace Federation“ (Föderation für Weltfrie­den). Die UPF engagiert sich auf internationaler Ebene u. a. durch hoch­ka­rätige inter­re­ligiöse Zusammenkünfte und hat beratenden Status als NGO bei den Vereinten Nationen. In München ist eine Gruppe aktiv, die neben einem Veran­staltungsprogramm z. B. zur UN Interfaith Harmony Week, zum Tag der Frau, zum Tag der Familie oder zu Fragen nach dem Jenseits auch regelmäßige Sonntags­gottesdienste feiert.

Wir haben angefragt und sind zum Gottesdienst, der etwa eine Stunde dauert, sowie zum anschließenden Mittagessen eingeladen, um auch ins Gespräch zu kommen. Der Leiter der Münchner Gruppe, Robert Bentele, ist Mitglied der Freunde Abrahams und vielen von uns gut bekannt. Wir besuchen diesmal also zugleich Freunde.

Die FFWV ist auch unter ihrer früheren Bezeichnung „Vereinigungskirche“ bekannt und wurde von dem 2012 verstorbenen Reverend Sun Myung Moon gegründet. Die UPF bekennt sich ebenfalls zu dieser Bewegung, die in der öffentlichen Debatte oft als „umstritten“ stigmatisiert und als „Moon-Sekte“ bezeichnet wird. Anstatt uns an einer Debatte über die AnhängerInnen der Gruppierung in München zu beteiligen, möchten wir bewusst mit und von ihnen erfahren, wie sie selbst ihr religiöses Leben gestalten und verstehen. Das schließt ein, dass auch kritische Fragen gestellt werden.

Wir bitten um Anmeldung auf Anrufbeantworter (089/1588 1260) oder  info@freunde-abrahams.de bis eine Woche vorher.

Kreis der Religionen auf dem Corso Leopold

Münchner Leopoldstraße, Sa/So 25./26. Mai 2019

Wieder steht das große Straßenfest vor der Tür, das sich die ganze Leopoldstraße in München entlangzieht. In seiner Mitte der Kreis der Religionen, auf dem auch die Freunde Abrahams wieder vertreten sein werden, sowohl mit dem Stand, an dem wir Material auslegen und zu Gesprächen einladen, als auch mit einem Beitrag im gemeinsamen Bühnenprogramm (Brigitte Hutt liest aus ihren „Zwischen­geschich­ten“). Kommen Sie vorbei, oder noch besser: Melden Sie sich in der Geschäftsstelle (089/1588 1260 oder via info@freunde-abrahams.de), wenn Sie ein paar Stunden bei der Standbesetzung aushelfen möchten!

Diskurskultur in Deutschland

Nymphenburger Gespräche - Plattform für DialoBoykott der AfD?

Nymphenburger Gespräche

Seit 2007 finden im Rahmen der NYMPHENBURGER GESPRÄCHE Veranstaltungen zum interkulturellen und interreli­giö­sen Dialog statt. Sie werden unter der Schirmherrschaft S. K. H. Herzig Franz von Bayern von Mitgliedern des Interkulturellen Dialogzentrums München (IDIZEM), der Freunde Abrahams, der Evangelischen Stadtakademie, Pax Christi und der Stelle für inter­kulturelle Arbeit der Landeshauptstadt München organisiert.

Dienstag, 19. März 2019, 19.00 Uhr
Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24
Teilnahmegebühr: 10,- € (erm. 5,- €)

Auf Initiative von Beatrice von Weizsäcker und unter dem Vorsitz des renommierten Publizisten Hans Leyendecker (Süddeutsche Zeitung) fasste das Kirchentags­präsi­dium für 2019 den Beschluss, keine Repräsentanten der AfD auf Podien einzuladen. Zur Begründung heißt es: „Die AfD von heute ist nicht mehr die AfD von vor zwei oder vor fünf Jahren. Sie entwickelt sich rasend weiter nach rechts, die Radikali­sierung der Partei schreitet voran“. Pro und Contra dieser Entscheidung diskutieren:

Dr. Beatrice von Weizsäcker
Juristin, Journalistin, Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages

Dr. Liane Bednarz
Juristin und Publizistin, München, Autorin von „Die Angstprediger. Wie rechte Christen Gesellschaft und Kirchen unterwandern“, 2018

Anmeldung erbeten über die Evangelische Stadtakademie, Tel. 089/5490270, info@evstadtakademie.de.

Standhafte Beweglichkeit

Hauptvortragim interreligiösen Dialog

Vortrag von Pfarrerin Carolin Simon-Winter

Donnerstag, 4. April 2019, 18.00 Uhr
Gisela-Gymnasium München, Arcisstr. 65 (Elisabethplatz)

Anmeldung unter 089/ 1588 1260 oder info@freunde-abrahams.de bis 28.3.2019.

Teilnahmegebühr: 8 € (erm. 7 €)

Die Geschichten von Abraham und seiner Familie werden in den drei monotheisti­schen Religionen unterschiedlich rezipiert, und trotzdem sind sie unbestritten ein gemeinsamer Bezugspunkt. In dieser scheinbaren Widersprüchlichkeit zeigen sich Motive einer dialogischen Grundhaltung, die Raum eröffnet, notwendige Grenzen zieht und dadurch immer wieder zum Aufbruch ermutigt.

An diesem Abend sollen durch einen Blick in die Abrahamsgeschichten der Tora, des Neues Testaments und des Koran diese dialogischen Grundhaltungen erkenn­bar werden, nicht im Sinne einer exegetischen Abhandlung, sondern in ihrer Praxis­rele­vanz für heutige Dialogmodelle in unserer Gesellschaft und vor allem auch für den Religions- und Ethikunterricht in der Schule. Insofern wird auch die Anschluss­fähigkeit zu nicht religiös begründeten Dialog-Diskursmodellen mitbedacht.

In einem zweiten Teil des Vortrags wird ein dialogisches Unterrichtsprojekt vorge­stellt: „Verschiedenheit achten – Gemeinschaft stärken“. Das Projekt wird seit mehr als 10 Jahren an einem Offenbacher Berufsschulzentrum erfolgreich durchgeführt und wurde 2014 mit dem Integrationspreis der Stadt Offenbach ausgezeichnet.

Carolin Simon-Winter ist Schulpfarrerin an der Theodor-Heuss-Schule in Offen­bach, erteilt dort Religionsunterricht und ist für die Seelsorge zuständig. Sie absol­vierte den Masterstudiengang „interreligiöser Dialog“ an der Donau-Univer­sität Krems und schloss ihn 2017 mit der Masterarbeit „Standhafte Beweglichkeit“ ab.

Mitgliederversammlung 2019

Achtung: Terminverschiebung

Aufgrund von organisatorischen bzw. räumlichen Problemen muss die 17. ordentliche Mitgliederversammlung um eine Woche verschoben werden:

Die Mitgliederversammlung findet statt am Donnerstag, den 28. März 2019 um 19 Uhr im Haus der Kulturinstitute (Kath.-v.-Bora-Str. 10). An die Mitglieder ergeht gesonderte Einladung.

Abrahams Treff

Im Anschluss wird es wieder die Gelegenheit zu ABRAHAMS TREFF geben. Wir werden im libanesischen Restaurant BAALBEK reservieren, Karlstr. 27 (5 Minuten zu Fuß vom Ort der MV), daher bitten wir diesmal um vorherige verbindliche Anmeldung für „Abrahams Treff“ bis 26.3.2019:
unter 089/ 1588 1260 oder info@freunde-abrahams.de (Zur MV müssen Sie sich natürlich nicht anmelden).

„Wie ein arabischer Arzt Juden vor den Nazis rettete“

Der Muslim und die Jüdin: Vortrag und Lesung von Ronen Steinke

Eine Geschichte, die Mut macht in Zeiten des Hasses: Als jüdischer Teenager überlebte Anna Boros den Holocaust mitten in Hitlers Hauptstadt – dank eines tapferen Arabers. Er hieß Mohammed Helmy, balancierte ständig auf einem schmalen Grat zwischen Anpassung und Subversion, und er vollbrachte ein wahres Husarenstück, um die Gestapo auszutricksen. Als einziger Araber überhaupt ist er dafür in Israel von Yad Vashem geehrt worden. Ronen Steinke erzählt diese atemberaubende Geschichte – und wirft damit ein Licht auf eine fast vergessene Welt: das alte arabische Berlin der Weimarer Zeit, das gebildet, fortschrittlich und in weiten Teilen alles andere als judenfeindlich war.

Dienstag, 12. März 2018, 19 Uhr
Foyer des Jüdischen Museums München, St.-Jakobs-Platz 16, 80331 München

Eintrittspreis € 8.-/7.-; SchülerInnen und Studierende bis 30 Jahre frei, Anmeldung erbeten unter info@evstadtakademie.de oder Tel. 089 5490270 oder www.evstadtakademie.de

Veranstalter: Chaverim – Freunde des Liberalen Judentums in München, Evangelische Stadtakademie München, Freunde Abrahams – Gesellschaft für religionsgeschichtliche Forschung und interreligiösen Dialog, Liberale jüdische Gemeinde München Beth Shalom, Münchner Forum für Islam

Das Neue Testament mit jüdischer Brille lesen

Die FREUNDE ABRAHAMS haben ein neues spirituelles Angebot konzipiert. Im Frühjahr 2019 findet in München ein biblischer Studientag statt, der im interreligiösen Gespräch den  Christen ganz neue Einsichten eröffnen kann. Herzlich dazu eingeladen sind nicht nur die Mitglieder der FREUNDE ABRAHAMS, sondern auch alle am Thema Interessierten.

Thema: DAS NEUE TESTAMENT mit jüdischer Brille lesen

Immer mehr setzt sich die Überzeugung durch, dass die Entstehung des rabbinischen Judentums und des Christentums einen Jahrhunderte langen Prozess darstellt. Dabei sind die Trennlinien oft nicht so klar, wie dies aus heutiger Perspektive erscheint. Die meisten Texte des Neuen Testaments sind auf jeden Fall im Rahmen des jüdischen Glaubenshorizonts entstanden. Sie spiegeln einerseits die Auseinandersetzung um die jüdische Erneuerungsbewegung wieder, die Jesus von Nazareth initiierte. Andererseits stellen sie Dokumente der jüdisch-messianischen Bewegung dar, die sich nach der Auferweckung Jesu rasch an die Gottesfürchtigen aus den Heidenvölkern wandte und sich unter ihnen ausbreitete. Aus der Perspektive der Kreuzigungs- und Auferstehungserfahrung wurde dann auch die Tempelzerstörung in Jerusalem im Jahre 70 unserer Zeitrechnung verarbeitet und gedeutet. So durchdringt nicht nur die Passion Jesu, sondern auch diese «zweite Gottesverlust-Erfahrung» das ganze Neue Testament.

An diesem Tag werden ausgewählte Passagen aus dem Neuen Testament als „jüdische Schriften“ gelesen, die darum ringen, wie Gott in der Geschichte seines Volkes und aller Völker gegenwärtig ist. Eine antijudaistische Lektüre des Neuen Testaments ist in dieser Perspektive nicht mehr möglich. Vielmehr eröffnet sich ein vertieftes theologisches Verständnis. Kurzvorträge, gemeinsame Lektüre und Gespräche.

Termin: Samstag, 18. Mai 2019, 10 bis ca. 17.30 Uhr
Ort: Katholische Hochschulgemeinde München, Leopoldstr. 11 (U3/6 Giselastraße)
Referent: P. Dr. Christian Rutishauser SJ
Teilnehmerzahl: max. 30 Personen
Teilnahmegebühr: 25 EUR (ohne Mittagessen)

Eine Kooperation mit dem Münchner Bildungswerk e. V.

Anmeldung beim Münchner Bildungswerk, telefonisch unter 089/54 58 05-0, per E-Mail an mbw@muenchner-bildungswerk.de oder direkt auf der Website unter
https://www.münchner-bildungswerk.de/de/veranstaltungsprogramm/do/detail.html?id=112468

Dass wir alle Kinder Abrahams sind …

Helmut Schmidt begegnet Anwar as-Sadat. Ein Religionsgespräch auf dem Nil

Autorenlesung am Freitag 11.1.2019 19 Uhr

Zwei Staatsmänner von Weltrang, Helmut Schmidt und Anwar as-Sadat, treffen sich im Dezember 1977. Der ägyptische Präsident hat eine bedeutende Friedensgeste hinter sich: seine Reise nach Israel und seine Rede vor dem israelischen Parlament; zwei Jahre später wird es zum Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten kommen, der bis heute hält. Der deutsche Kanzler kommt aus dem „Deutschen Herbst“, einer Zeit des Terrors der RAF und der Ermordung Hanns-Martin Schleyers.

Im Gespräch mit dem ägyptischen Staatsmann geht dem rationalen Pragmatiker Helmut Schmidt die Bedeutung der Weltreligionen für den Frieden auf. Karl-Josef Kuschel hat erstmals die Geschichte der Begegnung Schmidt-Sadat gründlich recherchiert: ihr nächtliches Gespräch auf dem Nil über die gemeinsamen Wurzeln von Judentum, Christentum und Islam. Für Helmut Schmidt eine Sternstunde des Religionsdialogs, deren Botschaft bis heute unabgegolten ist.

Münchner Forum für Islam, Hotterstr. 14, 80331 München
Kosten 7,00 €
Eine Veranstaltung der Evangelischen Stadtakademie in Kooperation mit Freunde Abrahams e.V. und Münchner Forum für Islam

Bei der Stadtakademie anmelden…

Die Weihnachtsgeschichte des Korans erleben

Ein Abend zum Zuhören und Mitmachen mit Matthias Hofmann und Gönül Yerli

Donnerstag, 13. Dezember 2018, 19.00 Uhr
Spirituelles Zentrum St. Martin, Arndtstraße 8 in München
(U1/U2 Fraunhoferstraße oder Bus 132/58 Baldeplatz; Eintritt frei)

Nicht nur das Neue Testament, auch der Koran erzählt von der wundersamen Geburt Jesu. Diese Erzählung ist anders als die Erzählungen von Lukas und Matthäus, aber in vieler Hinsicht auch ähnlich:

Sie sprach: «Wie soll ich einen Knaben bekommen, da mich noch kein Mann berührt hat und ich auch keine Dirne bin?»

Er sprach: «So spricht dein Herr: ‹Das ist für mich ein Leichtes.›»

An diesem Abend wollen wir die Weihnachtsgeschichte des Korans nicht nur hören, sondern sie erleben. Angelehnt an das Stilmittel des Bibliologs (ein Weg, in der Bibel zu lesen und dem Gelesenen aktiv nachzuspüren) werden wir in diesen Text ein­tau­chen, seine unglaubliche Tiefe ausloten und sie von innen heraus lebendig werden lassen.

Freuen Sie sich auf eine wunderbare Einstimmung auf das bevorstehende Weih­nachts­fest, für Christen wie für Muslime.

Hinweis: Die Veranstaltung „Die Weihnachtsgeschichte des Korans erleben“ wird in gleicher Weise am Dienstag 4. Dezember 2018 um 19 Uhr im Islamischen Forum Penzberg (Bichler Str. 15) durchgeführt.