Aufruf zum Protest

Wir machen auf den folgenden Aufruf der Initiative München ist bunt! e.V. aufmerksam:

Liebe Freundinnen und Freunde eines bunten Münchens,

Heinz Meyer, der Spitzenkandidat der neofaschistischen BIA (Bürgerinitiative Ausländerstopp) hat für den 24. Januar 2020 16 Uhr eine Kundgebung auf dem St.-Jakobs-Platz angemeldet. Thema: „Beschneidung von Kindern und Säuglingen verbieten“. Ein klarer Angriff auf die Jüdische Identität und purer Antisemitismus*, den wir nicht unwidersprochen lassen. Wir rufen alle Münchnerinnen und Münchner auf, am 24. Januar am St.-Jakobs-Platz ab 16 Uhr ein klares Zeichen zu setzen und sich unserer Menschenkette um das jüdische Zentrum anzuschließen.

Weitere Informationen entnehmt bitte unserer Homepage bzw. einem entsprechenden „Veranstaltungs“-Hinweis auf Facebook. Bitte nutzt eure Kommunikationskanäle und unterstützt uns dabei, die Münchnerinnen und Münchner gegen diese Provokation gegen die jüdische Gemeinde zu mobilisieren.

* „Viele haben die Diskussion missbraucht, um in dieser Frage altbekannten Antisemitismus zu transportieren“, Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats zur Beschneidungsdebatte

Mit freundlichen Grüßen

Micky Wenngatz, Vorsitzende München ist bunt! e.V.; Infos unter: www.muenchen-ist-bunt.de

Das Haus der Kulturen und Religionen in München

Vortrag von Prof. Dr. Martin Rötting
Freitag, 7. Februar 2020, 18.00 Uhr
Katholische Hochschulgemeinde München, Leopoldstr. 11, voraussichtlich Raum 3.12

Häuser der Religionen gibt es inzwischen in einigen Metropolen. Vor gut zwei Jahren begann auch in München ein kleines Team mit einer Vision:

Ein Haus errichten, in dem Menschen verschiedener Kulturen und Religionen zusam­men leben, lernen und feiern können. Es geht darum, ein respektvolles und fried­liches gesellschaftliches Miteinander zu fördern. Unter dem Motto: „Einheit in der Vielfalt“ wollen wir in die Gesellschaft hineinwirken, als sichtbarer Ort in München, an dem sich Menschen verschiedener Kulturen und Religionen begegnen, mit­einander leben und voneinander lernen.“ (hdkrm.org)

Prof. Dr. Martin Rötting, Vorstandsvorsitzender des Vereins, der das Projekt koordiniert, berichtet über die Idee und Vision sowie den Stand der Planungen.

König Herodes am Toten Meer:

Biblische Archäologie in Jordanien

Vortrag mit Bildern von Prof. Dr. Stefan Jakob Wimmer
Dienstag, 21. Januar 2020, 19.30 Uhr
Gemeindesaal der Christuskirche, Dom-Pedro-Platz 5 in München

Am jordanischen Ufer des Toten Meeres entspringen heiße Thermal­quellen, die man schon im Altertum zu nutzen wusste. König Herodes I. ließ sich in dem damals Kallirrhoë („Schönbrunn“) genannten Areal eine palastartige Villa für den Kurbade­betrieb errichten. Vor 30 Jahren grub das Deutsche Evangelische Institut für Alter­tums­wissenschaft des Heiligen Landes die herodianischen Anlagen aus. Zum Jubi­läum ruft Prof. Stefan Jakob Wimmer, der damals leitend beteiligt war, die Ergebnis­se aus der Zeit Jesu in Erinnerung und berichtet von der archäologischen Arbeit am tiefsten Punkt der Erde, von Beduinen und Bauern, von üppiger Vegetation bei extremer Trockenheit in einer damals noch fast unberührten Region.

Veranstalter: Freunde Abrahams, Christuskirche, Pfarrei St. Theresia, Evangelisches Bildungswerk, Münchner Bildungswerk

Der Vortrag wird wiederholt am Mittwoch, 25. März 2020, 19.30 Uhr im Pfarrsaal Christkönig, Kirchenstr. 26, 83098 Brannenburg-Degerndorf. Veranstalter: Pfarr­ver­band Brannenburg-Flintsbach, Ev. Kirchengemeinde Brannenburg, Bildungs­werk Rosenheim, Ev. Bildungswerk Rosenheim-Ebersberg

Reise: Durchs friedliche Kurdistan

ReiseDie Autonome Region Kurdistan im Nord-Irak

3.-10. Oktober 2020

Mit der nächsten Reise kehren wir zum gewohnten Zeitrahmen Anfang Oktober zurück – und nähern uns der Urheimat Abrahams! Während der größere Teil des Irak bis heute noch nicht wieder problemlos für Touristen zugänglich ist, herrschen in der Kurdischen Autonomie­region im Nordosten des Landes schon seit Jahren friedliche, stabile und wirt­schaftlich wie kulturell ermutigende Verhältnisse. Selbst das Wüten von „Da’esh“ (dem so genannten „I.S.“) konnte von der Region fernge­hal­ten werden; Kurdistan hat dafür aus den benachbarten Regionen zahlreiche Flüchtlinge aufgenommen.

Die Agentur Al-Sharq (Berlin) mit jahrelanger Erfahrung in der Durchführung von Gruppenreisen nach Irakisch Kurdistan organisiert für uns das Reiseprogramm. Höhe­punkte werden sein: die historisch eindrucksvolle Hauptstadt Erbil, die pulsierende Metropole Sulaimaniyeh, das Hauptheiligtum der Jesiden in Lalesh, orientalisch-christliche Kirchen, jüdisches Erbe, archäologische Stätten (Reich von Mitanni), der Tigrisstaudamm sowie zahlreiche Begegnungen und Gespräche zur aktuellen Entwicklung Kurdistans, zur Situation der Frauen, der Minderheiten, und zur humanitären Situation der jesidischen und anderer Flüchtlinge.

Über die Reisen von Al-Sharq wurde unter anderem in der Süddeutschen Zeitung berichtet. Und besonders verweisen möchten wir auf den Bericht unseres verstor­benen Kuratoriumsmitglieds Rupert Neudeck: „Der einzige Staat mit Ko­existenz für alle Religionen ist noch keiner. Impressionen und Erfahrungen aus dem nord­irakischen Kurdistan“, in der ABRAHAMS POST Frühjahr/Sommer 2015.

Melden Sie Ihr Interesse (falls nicht schon geschehen) bitte baldmöglichst an, wie üblich unter 089 / 15 88 12 60 (AB) oder info@freunde-abrahams.de! Die vollständige Reiseausschreibung finden Sie auch hier.