ARCHIV
Fotoimpressionen
GEDENKTAFEL SCHALOM BEN-CHORIN
Wie schon mehrfach in der ABRAHAMS POST berichtet wurde, ist auf Anregung der Freunde Abrahams die Anbringung einer Gedenktafel am Geburtshaus von Schalom Ben-Chorin geplant. Dank des engagierten Einsatzes von "Chaverim - Freundeskreis zur Unterstützung des liberalen Judentums in München" und einer Spenderin kann die Idee nunmehr realisiert werden. Am 20.7. - dem Geburtstag von Schalom Ben-Chorin - wird eine von der Künstlerin Blanka Wilchfort gestaltete Tafel am Haus Zweibrückenstraße 8 enthüllt.
Aus diesem Anlass fanden am Mittwoch, 20.7.2011 zwei Veranstaltungen statt,
zu denen die Chaverim, die Freunde Abrahams und das
Stadtarchiv München einluden:
- 17.00 Uhr Öffentliche Gedenkversammlung am Fortuna-Brunnen vis-à-vis vom Isartor
Isartorplatz (Südostseite)
- 19.30 Uhr Filmvorführung über wichtige Stationen aus dem Leben von Schalom Ben-Chorin im
Stadtarchiv München, wo sich auch sein originalgetreu rekonstruiertes Jerusalemer Arbeitszimmer befindet.
Winzererstr. 68 (Nordbad)
Offener Brief an die Islamische Gemeinde Penzberg
Vielen von Ihnen ist die Islamische Gemeinde Penzberg gut bekannt, seit wir die beeindruckende Moschee dort vor einigen Jahren besucht haben, oder auch durch die gemeinsame Reise nach Bosnien-Herzegowina. Wir sind froh und auch stolz, dass der für seine progressive Ausrichtung bekannte Imam Benjamin Idriz inzwischen dem Kuratorium der Freunde Abrahams angehört. Viele von Ihnen haben auch die Verdächtigungen verfolgt, gegen die sich diese Gemeinde seit einiger Zeit erwehren muss. Wir haben darüber auch in ABRAHAMS POST wiederholt berichtet, und Sie haben die Vorgänge auch in den Medien verfolgen können.
Der Druck, unter dem ausgerechnet diese vorbildliche Gemeinde leidet, nimmt immer mehr zu. Wir fühlen uns mit in der Verantwortung dafür, dass dieses positive Beispiel eines gelungenen Miteinanders in unserem Land nicht scheitert. Deshalb hat der Vorstand beschlossen, sich an einem Offenen Brief zu beteiligen, der deutlich und offen Anerkennung für das in Penzberg Geleistete zum Ausdruck bringt. Das Schreiben soll an die Gemeinde gesandt und in Penzberger Lokalzeitungen veröffentlicht werden.
Wir möchten Ihnen auch individuell die Möglichkeit geben, den Offenen Brief zu unterstützen.
Den Wortlaut finden Sie
hier.
"Brandbrief"
Stefan J. Wimmer hat eine längere Analyse zum Fall der Islamischen Gemeinde Penzberg geschrieben -
einer progressiven islamischen Gemeinde, deren Integrationsarbeit vielen von unsren Lesern
ja als vorbildlich bekannt ist. Leider wird ausgerechnet diese Gemeinde von Behörden diffamiert und behindert.
Hintergrund sind Personen an sehr einflussreichen Stellen innerhalb des bayerischen Innenministeriums,
die die pauschal und undifferenziert Islam-feindliche Ideologie von PI - "Politically Incorrect", Zusammenschluss
von Islam-feindlichen Gruppen - vertreten.
Hier dieser Brief zum Nachlesen.
Abrahams Treff in der Münchner Fußgängerzone
Anlässlich des Ökumenischen Kirchentags in München standen die Freunde Abrahams am Abend der Begegnung, also
Mittwoch 12. Mai 2010 ab ca. 19 Uhr, zu Gesprächen bei Linsengericht und Pfefferminztee in der
Münchner Fußgängerzone. 200 Portionen Linsensalat waren im Nu aufgegessen - aber Gespräche gab es den ganzen Abend hindurch.
Viele Freunde und Interessierte haben uns besucht, und viele haben nach unserem Rezept gefragt.
Daher hier ein paar Foto-Impressionen und: das Rezept für den "abrahamischen Linsensalat"!
Mitgliederversammlung 2010
Auf der 8. ordentlichen Mitgliederversammlung wurde eine Neufassung der Satzung beschlossen. Die wichtigsten Punkte darin sind:
Die Neugründung eines Kuratoriums zur Begleitung der Arbeit des Vorstands, die Möglichkeit einer bezahlten
Geschäftsführungstätigkeit, und die Umbenennung der Gremien "Vorstand" und "Beirat", deren Arbeit ohnehin eine gemeinsame ist, in nur
ein Gremium "Vorstand" mit 7 Mitgliedern.
Friedensgebet 2009
Alljährlich findet parallel zur Sicherheitskonferenz in München an wechselnden Orten ein Friedensgebet statt,
das immer großen Anklang findet. Hier finden Sie Prof. Görgs diesjähriges Statement
beim Friedensgebet als pdf zum Nachlesen.
Mitgliederversammlung 2009
Prof. Görg hat aus aktuellem Anlass auf dieser Versammlung das
"Gebet eines Juden für die Kinder von Gaza" vorgetragen, dass wir Ihnen hier gern als pdf-Dokument
zur Verfügung stellen.
Bericht eines Imams
Unser Freund und Kooperationspartner Imam Benjamin Idriz hat auf einer Expertentagung in Tutzing
im November 2008 einen Vortrag zu seiner Arbeit gehalten, den wir Ihnen hier zur Kenntnis geben möchten.
Im Rahmen der Nymphenburger Gespräche 2008 fand statt:
Islam in Europa – Neue Ansätze im Dialog
Großmufti Dr. Mustafa ef. Ceric (Sarajevo) im Gespräch mit Matthias Drobinski (SZ)
Freitag, 21. Nov. 2008 19:00 Uhr
Schloss Nymphenburg Hubertussaal
Eintritt 10,- EUR, Schüler / Studenten 5,- EUR
Großmufti Mustafa Ceric ist geistiges Oberhaupt der bosnischen Muslime und gilt als Galionsfigur
einer in Europa seit Jahrhunderten verwurzelten Ausprägung von Islam. Mit der
2006 von ihm verfassten "Deklaration europäischer Muslime" hat er für die interreligiöse
und gesellschaftliche Zukunft auch bei uns in Deutschland neue Perspektiven aufgezeigt.
Er ist Mitunterzeichner eines Offenen Briefes muslimischer Autoritäten, der sich als Antwort
auf die so genannte Regensburger Rede von Papst Benedikt XVI. versteht und
Grundsatzpositionen zu den Fragen Islam und Vernunft, Islam und Gewalt und Islam und
Christentum formuliert ("Brief der 38" v. 13.10.2006) und von "A Common Word Between
Us and You", eines an alle christlichen Kirchen gerichteten Aufrufs zum Dialog auf der
Grundlage von Gottes- und Nächstenliebe ("Brief der 138" v. 13.10.2007).
Mustafa Ceric wurde 2007 mit dem Theodor-Heuss-Preis ausgezeichnet und war zu Gast
bei Bundeskanzlerin Merkel.
Islam in Europe
Vortrag von Dr. Mustafa Ceric, Großmufti von Bosnien-Herzegowina
in englischer Sprache, mit deutscher Übersetzung
Freitag, 23. November, 18.00 Uhr,
Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), Geschw.-Scholl-Platz 1, AudiMax (A 030), Eintritt frei
Der Islam im ehemaligen Jugoslawien ist seit Jahrhunderten in Europa beheimatet.
Im Gegensatz zu extremistischen Strömungen, wie wir sie aus anderen Regionen bemerken,
bieten dort verwurzelte Muslime wenig Reibungspotential innerhalb der 'westlichen' Gesellschaft - und werden wohl gerade deshalb viel zu wenig wahrgenommen.
Dr. Mustafa Ceric, der Reisu-l-ulema, das geistige Oberhaupt der bosnischen Muslime,
gehört heute zu den führenden islamischen Autoritäten Europas. Mit seiner 'Deklaration europäischer Muslime'
hat er Position bezogen für einen Islam, der
mit den Werten einer zukunftsorientierten, demokratischen und offenen Gesellschaft in Europa
nicht nur kompatibel ist, sondern diese gemeinsamen Werte explizit aus seinem Selbstverständnis herleitet.
Ceric wendet sich gegen ethnische und traditionsverhaftete Ausrichtungen von Muslimen in Europa und
fordert deren uneingeschränkte Identifikation mit der Gesellschaft, in der zu leben sie sich entschlossen haben.
Er ist Mitglied der World Conference of Religions for Peace und wurde 2007 für sein Dialogengagement zusammen mit Rita Süßmuth mit dem Theodor-Heuss-Preis ausgezeichnet. 2006 war er Gast von Bundeskanzlerin Merkel in Berlin.
Wir freuen uns, dass wir als Gesellschaft Freunde Abrahams Dr. Ceric nach München einladen durften,
in Kooperation mit dem Islamischen Zentrum Penzberg, dem Lehrstuhl für Religionspädagogik der LMU, der Evang. Stadtakademie und Pax Christi.
Die 'Deklaration europäischer Muslime' ist erstmals in deutscher Übersetzung veröffentlicht in:
Blätter Abrahams 6, 2007.
Zum Vortrag von Dr. Mustafa Ceric am 23.11.2007 können wir
dankenswerterweise den englischen Originaltext und die
deutsche Übersetzung durch
Dr. Stefan J. Wimmer als pdf zur Verfügung stellen.
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KAIN, WO IST DEIN BRUDER?
Eine gemeinsame Stellungnahme der Freunde Abrahams e. V. und des
Interkulturellen Dialogzentrums München IDIZEM e. V. – hier ...
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AUFBAU HILFE GAZA
EINE INITIATIVE
DER GRÜNHELME E.V.
RUPERT NEUDECK
unterstützt von Freunde Abrahams e. V.
RECHT UND GERECHTIGKEIT
FÜR PALÄSTINA UND ISRAEL:
DÜRFEN WIR NOCH LÄNGER SCHWEIGEN ?
Dr. Rupert Neudeck, der Gründer des Komitees Cap Anamur und Vorsitzender des Friedenskorps Grünhelme e.V.,
Prof. Dr. Dr. Manfred Görg,
Vorsitzender der Gesellschaft Freunde Abrahams e.V. zur interreligiösen Verständigung,
Mohammed Nazzal von der Palästinensischen Generaldelegation in Deutschland,
Dr. Reuven Moskovitz, vom israelischen Friedensprojekt
Neve Shalom
rufen anlässlich einer Tagung
im Christlichen Bildungswerk
DIE HEGGE (3.-5.11.2006)
zu einer neuen Initiative auf: Mehr hier ...
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Fünf Jahre Gesellschaft Freunde Abrahams:
Der Münchner Kirchenzeitung war dieses Jubiläum einen Artikel wert (Lesen Sie hier: 28. Januar 2007).
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Eröffnung der Ohel Jakob Synagoge in München
Die Freunde Abrahams gratulieren Charlotte Knobloch zum Jüdischen Zentrum Jakobsplatz
mehr...
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Die Regensburger Papstvorlesung und die Folgen
Die Vorlesung ist hier im Original nachzulesen:
http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20060912_university-regensburg_ge.html
Die Reaktion in Form eines Offenen Briefs von geachteten islamischen Gelehrten aus der ganzen Welt (pdf, englischsprachig)
können Sie hier ebenfalls einsehen, jetzt auch mit einer deutschen Übersetzung
durch Dr. Stefan J. Wimmer.
Das Bedauern des Papstes wurde bereits 1m 16. September mit dem hier nachzulesenden Wortlaut veröffentlicht
Ebenfalls in der Folge dieser Ereignisse erschien eine Grußbotschaft des päpstlichen Rats für den interreligiösen Dialog zum Ende des Ramadan
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Mit reger Beteiligung fand am 18. September 2006 im Rathaus München statt
Jüdisch-Christlich-Muslimisches Symposium
"Reizthemen interreligiös":
Dschihad - Missionierung - Zionismus
veranstaltet von:
Freunde Abrahams e. V.
IDIZEM e. V. (Interkulturelles Dialogzentrum München)
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V.
Evangelische Stadtakademie München
Sozialreferat der Stadt München in Kooperation mit "Weisst du wer ich bin?"
Arbeitsergebnisse sind demnächst bei Idizem verfügbar.
IDIZEM-DIALOGRPREIS FÜR DIE FREUNDE ABRAHAMS
Die Freunde Abrahams e. V. wurden für ihren Einsatz um Verständigung zwischen den Religionen erstmals
mit einer Auszeichnung gewürdigt: Das Interkulturelle Dialogzentrum in München e.V. (IDIZEM) feierte
am 7. Juli 2006 sein fünfjähriges Bestehen im Kulturzentrum Riem-Arkaden und vergab aus diesem Anlass
Dialogpreise an Einzelpersonen und Institutionen. Wir danken unseren Freunden von IDIZEM, gratulieren
zu dem gelungenen Fest und freuen uns auf weiterhin gutes Zusammenwirken für eine friedliche Zukunft!
hier die Ansprache von Prof. Görg zur Preisverleihung
Informationen vom Gotzinger Platz
Die Arbeitsgruppe "Begegnung am Gotzinger Platz", die sich um eine nachbarschaftliche Vorbereitung
auf die geplanten Sendlinger Moschee bemüht, hat eine Presseerklärung herausgegeben, die Sie hier nachlesen können.
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So, 4.12. und 11.12.2005 von 14.00 bis 15.00 Uhr, Fußgängerzone, Richard-Strauss-Brunnen:
Aufruf zur Mahnwache gegen Terror
für die Freilassung
von Susanne Osthoff und ihrem Fahrer
Die Gesellschaft Freunde Abrahams e.V., die von der Beschäftigung
mit altorientalischer Religionsgeschichte einen Bogen spannt hin
zu einem fundierten, besseren Verständnis und Miteinander der Religionen
heute, ruft aus Anlass der Entführung der bayerischen Archäologin
Susanne Osthoff und ihres irakischen Fahrers zu einer Mahnwache auf.
Wir möchten in München und für Münchner ein Zeichen der Betroffenheit
über die Tat, über die Verhältnisse im Irak und über den Missbrauch
von Religion setzen. Dies bringen wir ausdrücklich gemeinsam mit
muslimischen Mitgliedern und Gästen in der Öffentlichkeit und mit
erhoffter Berichterstattung in den Medien, zum Ausdruck.
Ausdrücklich solidarisieren wir uns mit Musliminnen und Muslimen,
die in aller Deutlichkeit Position beziehen gegen solche Strömungen,
die den Islam als friedfertige, tolerante und dem Wertekonsens einer modernen Weltgemeinschaft
förderliche Religion diskreditieren. Wir verurteilen den Missbrauch jeglicher Religion ebenso
wie pauschalisierende Stimmungsmache gegen Muslime und rufen zur Gemeinsamkeit aller Menschen guten Willens auf.
 Die Süddeutsche Zeitung reagierte am Montag, 5.12. auf Seite 2 mit einem Foto unter der Überschrift
"Lasst sie frei!"
und der Bildunterschrift
Mahnwachen in der Heimat: In München demonstrierten am Sonntag Muslime und Christen gemeinsam gegen
den Missbrauch der Religion für politische Zwecke [...]
Zeitgleich wurde auf der Site www.muslimrat-muenchen.de der folgende Appell veröffentlicht:
Beten für Susanne Osthoff
Der Muslimrat München hat seine Mitgliedergemeinden aufgerufen beim Freitagsgebet für Susanne Osthoff und Ihre Familie zu beten. Die Bittgebete von jedem Gläubigen, gleich welcher Religion, sind jetzt für die Entführten und Ihre Angehörigen wichtig.
Vergeltsgott !
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Das Institut für Ägyptologie der LMU bot an:
'Die frühen Königsgräber von Abydos und Saqqara'
Vortrag von Prof. Dr. Günther Dreyer,
Deutsches Archäologisches Institut Kairo
Do., 17.11., 19.00 h, Institut für Ägyptologie,
Meiserstr. 10 /II, Großer Hörsaal
Besprochen wurden die Funde von Umm el-Qaab/Abydos, wo die
Freunde Abrahams unter schwierigen Umständen hingelangten!
Buchvorstellung zusammen mit der Evangelischen Stadtakademie:
BETHLEHEM HINTER MAUERN
Geschichten der Hoffnung aus einer belagerten Stadt
Buchvorstellung und Gespräch mit Mitri Raheb
Dienstag, 29.11.2005 19.00 Uhr
Evangelische Stadtakademie München,
Herzog-Wilhelm-Str. 24 (U Sendlinger Tor)
Mitri Raheb, Palästinenser und Christ, Pastor der Geburtskirche
in Bethlehem, erzählt vom Leben der Palästinenser unter israelischer
Belagerung. Ein Bericht über eine Welt, die geprägt ist von Gewalt
und Todesangst, Elend und Unterdrückung. Aber auch von Menschen mit
Hoffnungen und Wünschen, von einfachen Familien mit der Sehnsucht
nach Frieden und einer besseren Zukunft für ihre Kinder.
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Brücke zwischen Welten: Istanbul
Reise vom 30.9. bis 6.10.2005
Neben den großartigen Sehenswürdigkeiten der Bosporusmetropole standen die Kulturen und Religionen dieser Brückenstadt zwischen Europa und Asien auf dem Programm, ebenso wie Begegnungen mit der modernen Türkei.
Die Mitreisenden haben schöne und tiefe Eindrücke und ein paar Anregungen mitgebracht.
Hier einige Fotos
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Schreiben des Islamischen Dialogzentrums in München (IDIZEM)
an die FREUNDE ABRAHAMS zur Wahl des Papstes Benedikt XVI.
München, den 20.04.2005
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Görg,
wir als IDIZEM e.V. möchten Ihnen zur Wahl von Kardinal Joseph Ratzinger als neuen Papst Benedikt XVI. herzlichst gratulieren.
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Kondolenzschreiben des Islamischen Dialogzentrums in
München (IDIZEM)
an die FREUNDE ABRAHAMS zum Tode von Papst Johannes Paul II.
"Sehr geehrter Herr Professor Dr. Görg,
Liebe "Freunde Abrahams",
wir als IDIZEM e.V. sind über den Tod von Papst Johannes Paul II.,
eines großen geistlichen, spirituellen Führers unserer Zeit,
sehr bestürzt.
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Auf den Spuren der Philister
Die Gesellschaft FREUNDE ABRAHAMS beteiligte sich an
AUSGRABUNGEN IN ISRAEL
vom 10. Juli bis 5. August 2005
Näheres hier als pdf-Datei
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Der lange Weg zur Wahrheit
Israel - Palästina zwischen Terror und Friedenssehnsucht
Ein Vortrag mit Reuven Moskovitz
am Freitag, 1. Juli 2005, 19.30 Uhr im EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80
Die genaue Ausschreibung finden Sie hier als pdf-Datei.
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Türkisch-Islamisches Kulturzentrum in München-Sendling
Ein offener Brief zum Thema
In München-Sendling, direkt neben dem Gelände der Großmarkthalle (Kochelseestraße / Gotzinger Platz) möchte der türkisch-islamische Verein DITIM ein Kulturzentrum mit einer Moschee bauen. Derzeit ist auf diesem Gelände ein Parkplatz, der der Großmarkthalle angegliedert ist. Im Stadtviertel gehen die Wogen des "Für" und "Wider" hoch, vor allem auch, da direkt gegenüber am Gotzinger Platz die katholische Pfarrkirche St. Korbinian steht. Wegen der recht emotionalen Diskussionen und anlässlich einer Bürgerversammlung in Sendling hat der Vorstand der Freunde Abrahams einen offenen Brief zu diesem Thema verfasst, den wir hier wiedergeben möchten.
Offener Brief (pdf)
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Ausstellung im Zentrum für zeitgenössische israelische Kunst:
Jacques Jano
"Das Rachel Grab"
neue papier Arbeiten
vom 15.04.2005 bis 12.05.2005
im Zentrum für zeitgenössische israelische Kunst,
Isabellastr. 33, 1. OG, 80796 München, Tel. 089-288 06 353
nur nach Vereinbarung
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Der Vortrag
VOM HOCHGOTT ZUM ALLGOTT - GEDANKEN ZUM SYNKRETISMUS
IM RÖMISCHEN REICH UND DER SPÄTANTIKE
von Prof. Dr. Regine Schulz, Baltimore-München,
angekündigt für Dienstag, 26. April
musste leider wegen Terminschwierigkeiten der Referentin ausfallen.
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Podiumsgespräch
mit Spitzenvertretern der drei
Abrahamitischen
Religionen in Deutschland,
Diskussionsleitung: Dr. Stefan Jakob Wimmer, Freunde Abrahams e.V.
Mittwoch, den 6. April 2005 um 19 Uhr in den Räumen der
Schweisfurth-Stiftung
in München,
Südliches Schlossrondell 1, Schloss Nymphenburg.
Das Thema des Abends:
Eine Vision für Frieden im Nahen Osten – und weltweit:
Friede der Religionen auf dem Tempelberg von Jerusalem
Näheres unter http://www.tempel-projekt.de/Einladung%2005_04_06.htm
Die Aufzeichnung der Veranstaltung wurde in BR Alpha gesendet am 30. April 2005 um 22:30 Uhr.
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Buddha-Ausstellung in der Staatsbibliothek
Ein Blick auf andere Religionen: Am Dienstag, den 15.3. bieten die Freunde Abrahams eine Führung durch diese Ausstellung an (Eintritt 3 EUR).
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Mitgliederversammlung am 18.01.2005
Die dritte ordentliche Mitgliederversammlung fand in guter
Stimmung
statt. Es konnte auf ein Jahr mit vielen Höhepunkten zurück
geblickt
und eine um etwa 25 Prozent gewachsene Mitgliederzahl gefeiert werden.
Auch
im neuen Jahr stehen interessante Vorträge und Reisen an.
Turnusmäßig wurden Vorstand und Beirat neu gewählt. Der
Vorstand
in alter Zusammensetzung – Prof. Dr.Dr. Manfred Görg, Dr. Stefan
Wimmer,
Helga König und Albrecht Busch – und ein neu zusammengesetzter
Beirat
– Andrea Gramann, Dr. Evelyn Scriba und (neu) Brigitte Hutt – wurden
einstimmig
in ihre Ämter gehoben. Ausgeschieden auf eigenen Wunsch ist Dr.
Augustin
R. Müller.
Professor Görg versäumte zum Abschluss der
Versammlung
nicht, die Sprache auf die jüngsten Andeutungen eines
möglichen
Krieges USA gegen Iran zu bringen. Solchen Bestrebungen, klingen sie
auch
noch so unwahrscheinlich, sofort in aller Deutlichkeit entgegen zu
treten,
sei auch eine Aufgabe der Freunde Abrahams.
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Neues Jüdisches Zentrum in München:
Feierliche Grundsteinlegung am 9. November 2003
Was viele Jahre nur eine Vision war, wird
endlich Realität: Die Wiedererrichtung der Münchner Hauptsynagoge, der Bau des
Neuen Jüdischen Gemeinde- und Kulturzentrums sowie des Jüdischen Museums München
am St.-Jakobs-Platz. Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen findet die
Grundsteinlegung am 9. November 2003 im Rahmen eines feierlichen Festakts, zu
dem 600 geladene Gäste erwartet werden, statt. Der weltbekannte Klarinettist
Giora Feidman wird im Rahmen der Veranstaltung gemeinsam mit der Sopranistin
Gabriele Schmid zwei extra für diesen Anlass komponierte Musikstücke
uraufführen.
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AUFRUF ZUR KUNDGEBUNG
Sa. 18. Oktober 2003, 14:00 St.-Jakobs-Platz
Solidarität mit den jüdischen Bürgerinnen und Bürgern unserer
Stadt
Am 9. November 2003 wird auf dem St. Jakobs-Platz in
München der Grundstein gelegt für das jüdische Zentrum auf dem St. Jakobs-Platz.
Wenige Wochen vor dem Festakt konnte die Polizei einen
Sprengstoffanschlag auf diese Veranstaltung verhindern. Der sichergestellte
Sprengstoff hätte für ein verheerendes Attentat ausgereicht.
Deshalb ist es Zeit den jüdischen Bürgerinnen und Bürgern
in unserer Stadt unsere Solidarität zu bekunden. Es ist Zeit unübersehbar
deutlich zu machen, dass nicht nur der Münchner Stadtrat und der Freistaat
Bayern, sondern auch die gesamte Bürgerschaft über alle Parteien und
Konfessionsgrenzen hinweg das Projekt des jüdischen Zentrums befürwortet und
unterstützt.
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SOLIDARITÄTSADRESSE
an die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern,
Frau Charlotte Knobloch
15. September 2003
Sehr verehrte Frau Knobloch,
persönlich und im Namen der Gesellschaft FREUNDE ABRAHAMS
e. V. möchten wir Ihnen angesichts der jüngsten bestürzenden Nachrichten über
geplante Anschläge zum 9. November 2003 unsere tief empfundene Solidarität zum
Ausdruck bringen. Wir alle freuen uns mit Ihnen auf die bevorstehende
Grundsteinlegung für den Bau des Jüdischen Zentrums auf dem Jakobsplatz und
wünschen den jüdischen Münchnerinnen und Münchnern von ganzem Herzen eine
Lebensmitte in der Stadt, von der eine fruchtbare Erneuerung und innere
Beheimatung nach den schlimmen Erfahrungen in der Vergangenheit Münchens
ausgehen möge. Nach entsprechendem
Vorstandsbeschluss erlauben wir uns, diese Solidaitätsadresse mit einem
bescheidenen Beitrag zur Finanzierung des Jüdischen Zentrums Jakobsplatz zu
verbinden, der in den nächsten Tagen auf das Spendenkonto überwiesen
wird.
Mit herzlichen Grüßen
Prof. Dr. Dr. Manfred Görg, 1. Vorsitzender
Stefan J. Wimmer, Ph.D. (Hebr. Univ. Jerusalem), 2. Vorsitzender
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Gegendarstellung:
In der ABRAHAMS POST Frühjahr/Sommer 2003 sowie auf unserer Website wurde
irrtümlich Frau Hanna von Ditfurth als Mitglied der Gesellschaft genannt.
Frau von Ditfurth ist weder gegenwärtig Mitglied, noch war sie es zu einem
früheren Zeitpunkt. (23.06.2004)
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EUROPA - EINE CHRISTLICHE BASTION?
Ein Beitrag von Prof. Dr. Dr. Manfred Görg
In der Diskussion um den 'Gottesbezug' im
Verfassungsentwurf für die Europäische Union spielt der Blick in die Geschichte
Europas eine große Rolle. Hier wurden Stimmen laut, die neben der Nennung
Gottes, etwa in der Präambel, eine Gewichtung der christlichen Glaubenstradition
fordern, deren Prägekraft für die Konstitution des künftigen Europa
unverzichtbar sei. Mit gutem Grund wird auf kulturelle und religiöse Zeugnisse
verwiesen, die die Verpflichtung wachrufen, dieses Erbe in Verantwortung vor der
Würde einer schöpferischen Leistungskraft des Glaubensweiterzutragen. Dieser Orientierung folgen auch Initiativen wie der zeitübergreifende Katholikentag, der kürzlich im Wiener Stephansdom feierlich eröffnet wurde.
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GASTFREUNDSCHAFT IM ZEICHEN ABRAHAMS – EIN VOTUM
Unter dem Eindruck der völlig unangemessenen
Disziplinarmaßnahmen gegenüber einem verdienten Theologen und
Religionswissenschaftler (Prof. Gotthold Hasenhüttl, Saar-Universität
Saarbrücken), ruft der Vorstand der Gesellschaft Freunde Abrahams e. V. dazu auf,
im engagierten Bemühen um ein gastfreundliches Miteinander in allen Bereichen
des menschlichen und religiösen Lebens nicht nachzulassen, und die Hoffnung auf
ein ökumenisches und interreligiöses Miteinander in Frieden und Respekt zu
vertiefen. Die Erinnerung an die Gastfreundschaft Abrahams (vgl. Genesis 18,1-8)
ist uns ein unverzichtbares Leitbild in der offenen Wahrnehmung und
Wertschätzung des Anderen im Bewusstsein der gemeinsamen Verantwortung vor der
göttlichen Einladung zu einem humaneren Zusammenleben in der Welt.
Im Namen des Vorstandes: Prof. Dr. Dr. Manfred Görg, 1. Vorsitzender
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von Stefan J. Wimmer
Zypern ist, trotz aller Bemühungen der letzten Zeit, noch
immer ein geteilte Land. Korea ist es auch, mit einer Grenze, die die ehemalige
deutsch-deutsche an Menschenfeindlichkeit sogar noch übertrifft. Das eigentlich
Heilige Land ist es neuerdings auch. Die israelische Regierung spricht von einem
Zaun, die Palästinenser von der Mauer. Tatsache ist, dass die Sperranlagen, die
derzeit im besetzten Westjordanland errichtet werden, zum größten Teil aus einem
ca. 3 m hohen, mit elektrischen Sensoren versehenen Zaun und Grabenanlagen zu
beiden Seiten bestehen, während bestimmte Abschnitte
tatsächlich als Betonmauer – von bis zu 8(!) m Höhe – realisiert werden.
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MA NISCHTANA? – WAS MACHT DEN UNTERSCHIED?
Wissenschaftler, die mit dem Alten Orient befasst sind,
kommen alle zwei Jahre zu einem großen Weltkongress zusammen. Als ein ganz
besonderes Prädikat des "International Congress for the Archaeology of the
Ancient Near East" (ICAANE) konnte bisher stets die Tatsache gewertet werden,
dass Wissenschaftler aus allen Teilen der Welt, besonders aber aus den Ländern
des Nahen Ostens, teilnahmen. Aus allen Ländern des Nahen Ostens – was
angesichts der politischen Stimmungslage der vergangenen Jahre leider alles
andere als selbstverständlich ist. Dies eben macht den Unterschied und
zeichnet den ICAANE vor vielen anderen Veranstaltungen zur Region aus.
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Das Irakische Nationalmuseum in Bagdad beherbergt - oder
beherbergte - eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen materieller Zeugnisse
der mesopotamischen Zivilisationen. Sollten die Berichte der vergangenen Tage
über das Ausmaß der Plünderungen dieses und weiterer Museen, sowie der Brände
der Irakischen Nationalbibliothek und weiterer Bibliotheken, auch nur im Ansatz
zutreffen, so wäre der angerichtete Schaden mit einer weitgehenden Zerstörung
etwa des Ägyptischen Museums Kairo oder des Griechischen Nationalmuseums Athens,
von Teilen der Vatikanischen Museen, der Berliner Museumsinsel, des Louvre, des
Britischen Museums oder des Metropolitan Museum in New York vergleichbar.
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Eine erschütternde Schilderung der Zustände im südlichen
Irak hat vor einigen Monaten der chaldäisch-katholische Erzbischof von Basrah,
Msgr. Gabriel Kassab, mit der Bitte um möglichst weite Verbreitung verfasst. Wir
geben den englischen Originaltext in der uns vorliegenden Fassung hier ungekürzt
wieder. Auszüge werden in ABRAHAMS POST Heft 2 übersetzt. Das Schreiben wird
verbreitet von der Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen, Wien
(www.saar.at).
Die chaldäische Konfession gehört
zu den mit Rom unierten orientalischen Kirchen. In der Diözese von Basrah leben
ca. 2500 chaldäische Christen, bei einer Einwohnerzahl von ca. 2.5
Millionen.
zum Originaltext
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Vortrag von Prof. Görg im Rahmen der Ringvorlesung: ERDE - BEDRÄNGNIS UND BEDRÄNGER
Dienstag, 26. November 2002
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fand am Dienstag, 29. Oktober 2002, 19.00 Uhr im
LMU-Hauptgebäude statt.
Die bisherigen
Mitglieder des Vorstands und Beirats wurden jeweils einstimmig, bei Enthaltung
der Betroffenen, in ihren bisherigen Funktionen wiedergewählt. (Zur
Zusammensetzung von Vorstand und Beirat siehe die Eröffnungsseite unten.)
zur Presseerklärung
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Die Gesellschaft hat sich am 24. April 2002 im Rahmen
einer offiziellen Auftaktveranstaltung der Öffentlichkeit präsentiert.
Festvortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Karl-Josef
Kuschel, Tübingen: "Abrahamische Ökumene: Chancen und Risiken"
Grußworte und Presseecho
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Rede des kath. Vorsitzenden der Gesellschaft für christliche-jüdische
Zusammenarbeit München, Pfarrer Stefan Weggen, bei der Abschlussveranstaltung der Woche der Brüderlichkeit,
Großer Sitzungssaal des Münchner Rathauses, 10.3.2002
zum Text der Rede
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